3 Fragen im Brennpunkt der Sicherheit von Tätowierung und Permanent Make-up und der Versuch zu deren Beantwortung

 1. Wie stellen wir unsere Tattoofarben her?:

Die WEFAcolors-Tattoofarben sind eigene Entwicklungen und werden nach unseren Rezepturen in eigener Produktionsstätte gemäß der CMP-Richtlinie gefertigt und verpackt.

Für unsere Abnehmer bedeutet dies größtmögliche Sicherheit in Bezug auf Hygiene, Anwendung und Abheilung der Farben. Bei der Rohstoffauswahl achten wir stets auf die besten dem Markt zur Verfügung stehenden Produkte.

Die verwendeten Rohstoffe zur Herstellung der WEFAcolors Tattoofarben entsprechen dem Reinheitsgrad, der auch für kosmetische und pharmazeutische Produkte Verwendung findet.

2. Welche Anforderungen stellen wir an unsere Rohstoffe und wie sind diese beschaffen:

Das verwendete Wasser in den WEFAcolors Tattoofarben, als Hauptträgermaterial der Pigmente, ist hochreines Wasser, beispielsweise gemäß der Anwendung in medizinischen Injektionslösungen.

Die von uns verwendeten Pigmente sind ebenfalls hochrein und liegen feinst verteilt vor. Die Auswahl richtet sich nach der Kosmetik-VO, Directive 76/768/EEC, Anhang II und Anhang IV, Spalten 2 bis 4. Gemäß der EU-Resolution ResAP (2003)2E, Anhang 2 Pigmente und Farbstoffe sind auch keine dort verzeichneten Farbmittel in unseren Tattoofarben verwendet. Die produktionsbedingten Verunreinigungen der Pigmente, auf die wir leider keinen Einfluss haben, enthalten laut Zertifikat der Herstellerfirmen keine messbaren Anteile an Cadmium, Quecksilber, Selen, Tellur, Thallium, Uran, Chromat oder lösliche Bariumverbindungen und entstammen aus sauberer EU-Produktion. Die Messwerte für Arsen, Antimon, Blei lösliches Bariumsulfat, Chrom und Zink entsprechen den Grenzwerten für Kosmetika.

Regelmäßige Kontrollen durch ein unabhängiges Sachverständigen-Labor geben uns die Sicherheit für die Anwendung.

Die Hilfsstoffe zur Stabilisierung, Verarbeitung und Haltbarkeit entsprechen ebenfalls den Richtlinien zur Anwendung in kosmetischen Produkten. Rohstoffe, die in der ResAP (2003)2E, Anhang 1 aufgeführten Amine und deren Verbindungen enthalten und die krebserregende Eigenschaften aufweisen, werden nicht in unseren Tattoofarben verarbeitet. Alle WEFAcolors Tattoofarben unterliegen einer ständigen mikrobiologischen Kontrolle, um den keimtötenden Effekt in den Farben zu überwachen und zu garantieren.

Wir sind bei unseren Tattoofarben darauf bedacht, Produkte herzustellen und in den Markt zu bringen, die den Anforderungen einer zukünftigen und strengen Gesetzgebung für Tattoofarben und Permanent Make-up entsprechen.

3. Ein Wort zur Anwendung und den Risiken:

Ein ehrliches Statement sollte jeder seriöse Hersteller abgeben, auch wenn er damit gegen seine eigenen wirtschaftlichen Interessen handelt.
Die Seriosität unseres Hauses gebietet eine solche Darstellung. Wenn wir als Hersteller auch stets bemüht sind, alle heute bekannten Risikofaktoren hinsichtlich der Tattoofarben einzugrenzen, und soweit dies möglich ist, so können diese Produkte unter bestimmten Bedingungen ein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher darstellen. Diese Tatsache ist jedem aus der Anwendung kosmetischer Mittel und Arzneimitteln hinreichend bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) hat in einer Stellungnahme vom 22. März 2004 auf mögliche Gefahren für die Gesundheit durch Tätowierungen und Permanent Make-up hingewiesen.

Im Gegensatz zu kosmetischen Mitteln werden Tattoofarben und Permanent Make-up nicht auf die Haut aufgetragen, sondern in die Haut eingebracht. Dies bedeutet auf jeden Fall eine absichtliche Verletzung und die entstehende Wunde muss abheilen. Da jeder Hauttyp anders beschaffen ist und reagiert, ist es nicht auszuschließen, dass es bei der Anwendung von Tattoofarben und Permanent Make-up zu Hautirritationen kommen kann, sichtbar als leichte Rötung bis hin zu allergischen Reaktionen. Diese Reaktionen müssen aber nicht zwangsläufig auftreten. Auch die in der Rezeptierung verwendeten Zusätze von keimtötenden Zusätzen, wie z.B. Alkohole oder die aus der Medizin bekannten jodhaltigen Präparate oder andere Desinfektionsmittel und Konservierungsstoffe, die durchaus positive Wirkungen in den Farben haben, sind kein Garant für das Ausbleiben von Nebenwirkungen.

So sollte sich jeder, der eine Tätowierung wünscht, in einem bekannten und seriösen Studio zuerst einmal umschauen und beraten lassen. Auch wäre eine kleine Tätowierung sozusagen als Probetätowierung und Allergietest sicher keine schlechte Idee.

 
 
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